In den Köpfen spielen die Karrierevorstellungen eine nicht unerhebliche Rolle.
Solange nichts mehr von Helmut Schmidt und Peer Steinbrück zu den Koalitionsverhandlungen zu hören ist, könnte es an vertrauensbildenden Maßnahmen für die Zustimmung der Genossinnen und Genossen bei der Abstimmung über das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen fehlen und es zu einem bösen Erwachen kommen.
Eigentlich müsste man Sigmar dankbar sein, dass er diesen Weg geht, aber Politik besteht nicht aus Dankbarkeit. Wer die Gremienarbeit in den SPD-Versammlungen kennt, weiß, dass die Parteimitgliederrinnen und -Mitglieder ein feines Gespür dafür haben, ob die Karriere im Vordergrund steht oder die Liebe zur Sache das Handeln bestimmt. Eine klare Richtung ist wegen des Harmoniegesäusels noch nicht zu erkennen. Es bleibt spannend und die Entscheidung, ob es zu einem Politikwechsel kommt oder nicht, ist noch nicht erkennbar.
Wir, die Genossinnen und Genossen haben es in der Hand. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, falls wir uns gegen das Koalitionsergebnis entscheiden.

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