Jetzt wird es ernst für die angeblichen Wahlgewinner.

Sie, CDU und CSU, führen sich auf, als wären sie die Wahlgewinner, aber sie sind es nicht.

Glückwunsch an meine Partei, dass sie jetzt mit dem aktuellen Vorschlag kommt, in Zukunft nur noch radikale Rechte von den potenziellen Koalitionen auszuschließen und die Linkspartei hoffähig werden könnte. Schließlich trennen die SPD und die Linkspartei essenziell nur die Außenpolitik bzgl. Kriegseinsätzen und eine finanzierbare nationale Politik.
In der Europapolitik ist die Linke nicht festgelegt.

Mit dem Vorschlag für den kommenden Parteitag erreicht die SPD zweierlei:
1. die linken Parteimitglieder fühlen sich mitgenommen
2. der Druck auf den möglichen Koalitionspartner wird erhöht

Sollten die Koalitionsverhandlungen platzen, gäbe es eine Alternative und es könnte mit Hilfe der Grünen zu einem Politikwechsel kommen unter Bundeskanzler Steinbrück.
Der bräuchte sich nicht zu verbiegen, da er alles das, was er in seinem furiosen Wahlkampf propagiert hat, angehen könnte. Vizekanzler müsste Jürgen Trittin werden. Außerdem Gabriel und Nahles mit gehobenen Positionen.

Jetzt kann die SPD in den Koalitionsverhandlungen noch stärker auftreten. Manuela Schwesig hat heute schon den Anfang gemacht.

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