Peer hat mit seinem unermüdlichen Einsatz im Wahlkampf eine Mehrheit links von den Konservativen erst möglich gemacht. Ihm ist es zu verdanken, die entscheidenden Prozentpunkte geholt zu haben. Er hat sich trotz der kontinuierlichen Pressekampagnen gegen seine Person nicht unterkriegen lassen und gerade erst recht noch stärker bis zum Schluss des Wahlkampfs gekämpft. Das Ergebnis war eine Mehrheit links von den Konservativen. Steinbrück konnte diese Mehrheit leider jedoch nicht nutzen, weil er im Wort für Rot -Grün stand. Er hätte aber zumindest mit den Linken sondieren können und so Gabriel zurechtstutzen können. Stattdessen hat er sich brav dazu gesetzt und die GroKo mitzuverantworten. Aufgrund seines Wahlkampfes hätte ich mehr von ihm erwartet. Sein Verliererimage hätte er noch ablegen können. Jetzt ist er leider weg, aber er könnte noch einmal dank Seehofer kommen und Kanzler werden. Eine Kanzlermehrheit könnte gebastelt werden. Er hätte zumindest schon die Jusos hinter sich. Seine Positionen im Wahlkampf
Mindestlohn und Rente mit 45 Versicherungsjahren hätten für R2G ausgereicht. Über die
Außenpolitik wäre mit Gysi eine Einigung wohl möglich gewesen.
Fazit: Man verschenkt in der Politik keine Machtpositionen
Realität: Das Verhandlungsergebnis für die GroKo wäre ohne Steinbrücks Wahlkampf
undenkbar gewesen, meint ohne potentielle linke Mehrheit

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