Sigmar und Martin

Wenn Gabriel Martin Schulz als Kommissionspräsident durchbringt, wird er der potentielle neue Bundeskanzler. Gabriels Ansatz, zunächst abzuwarten, ob der konservative Kandidat, eine Mehrheit ohne extreme Parteien erreicht, ist die richtige Taktik. Schulz hat zurecht begonnen, eine Mehrheit zu suchen. Mit Grünen, Linken und den Liberalen, kann er diese Mehrheit auch erreichen. Cohn-Bendit hat die Entwicklung heute bereits zu boykottieren versucht, aber er scheidet aus und hat nicht mehr viel zu beeinflussen. Es wird höchste Zeit, einen Gegenpol zu Merkel zu stationieren. Sie wird dieses mit allen Mitteln zu verhindern versuchen. Frankreich dürfte die entscheidende Rolle spielen. François Hollande kann sich die stringente Politik von Angela Merkel nicht leisten. Martin Schulz ist für ihn der Hebel, um den Radikalen im Land contra zu bieten und Frankreich wirtschaftlich aus der Misere zu führen. Er,Hollande, könnte mit Schulz eine Front gegen Merkel aufbauen. Gabriel hätte in der Großen Koaltion mehr Einfluss, zumal Seehofer europapolitisch kaum mehr Bedeutung hat.

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