Religion hat schon von jeher im Namen des Glaubens Gewalt hervorgebracht. Ob im Mittelalter die Kreuzritter oder gerade die Exekutionen durch die IS-Terroristen. Die Menschheit ist noch nicht schlauer geworden. Gerade die jungen Leute sind den Vorstellungen der Extremen zugänglich, soweit sie in ihrem jungen Leben noch keinen Halt gefunden haben.
Die Religionen berufen sich auf ein Weltbild des Mittelalters, wie es im Koran und in der Bibel steht. Die Religionen müssten sich der Neuzeit anpassen. Ein neuzeitlicher Glaubenskodex ist notwendig. Humanismus muss die Richtung bestimmen. Da der Mensch die Welt nicht versteht, hat er die Götter geschaffen. Wer Gott braucht, kann daran glauben, bisher ist aber nur ein Mensch Prophet gewesen. Der Prophet ist kein göttliches Wesen, sondern Humanist und Morallehrer.

Versuchen wir es doch einmal ohne Religion oder Ideologie. Reiner Humanismus ist die Lösung.
Jeder Mensch steht, soweit er verständig ist, unter dem „kategorischen Imperativ“.
Töten im Namen Gottes ist dann nicht mehr möglich.
Die Neuzeit beginnt.
Die junge Generation wird entsprechend erzogen. Es gibt keine Ungläubigen mehr und keinen Teufel. Auch die nicht-religiöse Diktatur hat sich dem Humanismus unterzuordnen.

Der Mantel des Glaubens darf uns nicht mehr ideologisieren. Die Aufklärungsepoche ist noch lange nicht zu Ende.

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