Popper zu folgen, heißt den Weg der kleinen Schritte kontinuierlich in die Freiheit zu gehen.
Fraglich ist, ob dieser Weg in der heutigen Zeit und Weltlage der richtige ist. Dieses würde bedeuten, dass wir auf akute Situationen nicht immer angemessen oder zu spät oder zu lethargisch Antworten könnten. Auf Popper berufen sich viele europäische Politiker, auch unsere Bundeskanzlerin. Die Antworten in Europa implizite die Stellung Europas in der Welt
für das Mithalten innerhalb der Kontinente, insbesondere Asien und Amerika, findet nicht statt.

Das könnte sich explosionsartig anders entwickeln, wenn sich die Staaten in ihrer Politik um 180 Grad in Richtung eines Bundesstaats weg von den Nationalstaaten drehen. Hierzu bedarf es einer Persönlichkeit, die sich als erster,-e Politiker,-in für diese Idee in Europa einsetzt.
Eine Zukunft Europas, mit den Kontinenten mithalten zu können, sehe ich nur auf diesem Weg.

Demokratie hin und her, es ist noch längst nicht erwiesen, dass die Freiheit nach Popper in der Zukunft als Sieger hervorgehen wird. Egal welches politische System sich als dominant in der Zukunft erweist, Diktatur ( hoffentlich nicht ), Demokratie oder ein Mischsystem, die Freiheit muss nicht an erster Stelle stehen, sondern Humanismus.

Humanismus ermöglicht auf alle Anforderungen für eine lebenswerte Zukunft der künftigen Generationen einzugehen und die entsprechenden Lösungen zu finden.
Der 9. November, der Tag des Mauerfalls, ist die absolute Ausnahme für eine freiheitliche Entwicklung , die nicht auf globale Ziele übertragen werden kann. Dieser Tag mit seinen Feierlichkeiten und den Meinungsäußerungen insbesondere von Gorbatschow zeigt auf, das die
Weltgemeinschaft derzeit auf dem falschen Weg ist. Mit Russland muss anders Politik gemacht werden. Mit guter Russlandpolitik könnten in Europa die Weichen für eine gute Zukunft gestellt werden. Die Politik der kleinen Schritte wird kontraproduktiv sein, sie führt direkt in den kalten Krieg und damit weiter in Richtung europäischer Bedeutungslosigkeit.

Was ist der kategorische Imperativ für Europa. Die junge Generation kann darauf sofort Antworten geben, nämlich ein Bundesstaat Europa in friedlicher Zusammenarbeit mit Russland.

Für die Ökonomie ist Humanismus auch wichtiger als Freiheit.

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