Ein schlechter Parteitag mit einem nicht geliebten aber anerkannten Parteivorsitzenden, der
krank war. Ein möglicherweise symbolischer Auftritt für die ganze Partei hat sich abgespielt.

Träumen von der absoluten Mehrheit, ein unrealistischer Traum, da Angela Merkel eine Koalition mit den Grünen anstrebt.
Eine realistische Machtstrategie, die aber nur gelingen kann, wenn sich die Bundeskanzlerin zu einem Deutschland als Einwanderungsland bekennt. Die CSU müßte sich dann aus der Koalition verabschieden, die Mehrheit wäre dahin. Also 2017 doch Rot-Rot-Grün?
Eine Koalition mit der AfD ist mit Merkel noch weniger denkbar, als ein sozialdemokratischer Kanzlerkandidat mit R2G.

Ein schlechter Parteitag auch wegen der Maut, die niemals richtig eingegossen werden kann.

Ein miserabler Parteitag auch wegen des ungeschickten Vorgeplänkels, wofür Seehofer die Verantwortung trägt.

Hatte er nicht alle über 60 zu Beginn seiner Amtszeit in den Ruhestand geschickt. Eine wahrhaft symbolische Handlung, die jetzt voll auf ihn zurückschlägt.

Mit letzter Kraft hat Seehofer den Parteitag vorzeitig für alle Delegierten beendet, auch für seine Zukunft?
Die Nachfolgedebatten werden es zeigen. Merkel entscheidet auch ohne ihn für ihre Zukunft.

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